H1: Heimspielerfolg

DJK St. Matthias – SV Gerolstein 23:22 (11:9)

Personell stark ersatzgeschwächt reisten die Gerolsteiner aus der Eifel in die Trierer Südstadt und sogar Trainer Dominik Koch musste das Trikot an diesem Abend anziehen. Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, in dem das Team von Mattheis Coach Olli Kammann beim 8:5 (18.) die erste klarere Führung herausarbeitete, die auf 10:6 (24.) ausgebaut werden konnte. Doch die Gäste aus der Eifel hielten dagegen, kämpften sich vom 11:7 (26.) mit zwei Toren bis zur Pause heran, legten gleich nach dem Wiederanpfiff zwei weitere Treffer nach und waren beim 11:12 (35.) auf dem Weg, das Spiel zu drehen. Doch es blieb das Kopf an Kopf Rennen, bei dem die Führungen aber erneut auf die Mattheiser beim 13:12 (36.) wechselte, die ihre Führung bis 19:18 (53.) verteidigten. In den Schlussminuten schienen die Gäste das Spiel zu ihren Gunsten drehen zu können, lagen beim 20:22 (56.) nach einem Siebenmetertreffer von Sebastian Wolff mit zwei Toren in Führung. Es folgte ein Herzschlag-Finale, in dem die Gäste nach dem Anschlusstreffer beim 21:22 in der 59. Minute die Auszeit nahmen. Doch Mark Thomas glich für Mattheis aus und jetzt war es an Mattheis Coach Kammann 35 Sekunden vor dem Ende seine Auszeit zu nehmen. 14 Sekunden vor Spielende gelang Levin Raithel der umjubelte Siegtreffer für seine Mannschaft. Am Ende hätte ein Remis sicher dem Spielverlauf entsprochen. 

„Wir haben ein hart umkämpftes Spiel zuhause gegen Gerolstein gewonnen. Die Gäste waren stark ersatzgeschwächt, so fehlten die beiden Rosch-Brüder, doch die Mannschaft hat sehr gute Einzelspieler, die uns das Leben sehr schwer gemacht haben. Bis in die Schlussphase lagen wir zurück, haben endlich mal so ein Spiel gegen einen starken Gegner gewonnen. Das freut mich, denn das waren wichtige Punkte für uns mit Blick auf die eingleisige Verbandsliga. Nächste Woche müssen wir nach Gerolstein und werden dort sicher auf eine personell besser aufgestellte Mannschaft treffen und das wird dann verdammt schwer, zumal mit Yannik Morin und Tobias Schaffrath zwei Stammspieler verletzt ausfallen. Diese beiden Punkte heute nimmt uns aber keiner mehr weg. Das Spiel wurde gut geleitet von Schieri Sigi Garbe, der ein hart umkämpftes, aber keinesfalls unfaire Spiel pfiff. Gefreut hat mich die gute Zuschauerresonanz, besonders das so viele Jugendliche sich das Spiel angesehen haben“, sagte Mattheis Coach Oli Kammann. 

„Wir sind stark ersatzgeschwächt nach Trier gefahren und vielen Dank an St. Matthias, die der kurzfristigen Verlegung zugestimmt hatten. Uns hat nach Karneval die Krankheitswelle erwischt. Das Fehlen der Rosch-Brüder und von Simon Leonards hat dazu geführt, dass wir unser Spiel nicht durchbringen konnten. Uns fehlte die Sicherheit im Positionsspiel und konnten unser Tempospiel nicht durchbringen, da Tim Rosch hier elementar wicht ist. Das Spiel war durchweg spannend, wir haben viel probiert, haben Spieler auf positionsfremden Positionen eingesetzt und konnten kurz vor Ende in Führung gehen. Matthias hat aber gut gekämpft und das toll ausgespielt. Wir haben kurz vor dem Abpfiff noch Alu getroffen, doch letztlich hat Trier verdient gewonnen“, resümierte Gästetrainer Dominik Koch.

DJK: Pütz (2), Steinbach, Neumann (5), Siemens-Schäfer (6), Raithel (3), Hoffmann, Thomas (1), Michels (6/2), Hennecken, Schilling, Mayer, Kalmes, van Wersch, Michels-Hartmann.

SVG: Hoffmann und Zaborowski – Leopold Ermeling (2), Wolf (8/2), Ludwig Ermeling, Berens (1), Waldorf (8), Koch, Bucci (1), Neustadt, Hell (1), Mörsch (1).

Quelle: moselhandball