DJK St. Matthias – TuS Kirn 31:29 (17:15)
Als richtungsweisendes Spiel hatte DJK Coach Marcus Anderson die Begegnung seiner Mannschaft gegen eine mit zunehmender Saisondauer stärker werdende Gästemannschaft aus Kirn eingestuft. Mit einer offensiven Abwehrformation versuchten die Gastgeberinnen den Angriff der Gäste unter Druck zu setzen und zu schnellen Toren zu kommen. Unverkennbar der Bruch im Spiel beider Teams im Hinblick auf den Abschluss, denn nach dem 3:3 (3.) blieben die Teams sechs Minuten ohne Torerfolg. So verliefen die Anfangsminuten, in denen die Gäste die Nase mit einem Treffer knapp vorne hatten, die Südstädterinnen aber umgehend ausglichen, ausgeglichen und beim Spielstand von 4:5 (11.) nahm Anderson die Auszeit und die zeigte Wirkung: Ida Sittmann brachte ihr Team erstmals beim 6:5 (14.) in Führung und die bauten die Gastgeberinnen bis auf drei Tore zum 10:7 (18.) aus. Doch abschütteln ließen sich die Gäste nicht, blieben über 12:11 (23.) dran und hielten das Spiel bis kurz vor dem Wechsel weiter ausgeglichen, ehe sich das Anderson Team nach der drei Tore Führung beim 17:14 (29.) mit der 17:15 Pausenführung „begnügen“ musste.
Mila Bauerschmitz und Marie Framing sorgten gleich nach dem Wiederanpfiff für die erste vier Tore Führung ihres Teams im Spiel (19:15/32.) und jetzt schien die Mannschaft auf dem Weg, das Spiel in den Griff zu bekommen und auch die Zeitstrafe kompensierten die Triererinnen gut, verteidigten die vier Tore Führung durch Tessa Geibel beim 20:16 (35.) weiter. Bis 27:23 (50.) schienen die Gastgeberinnen dann auf dem guten Weg, das Spiel sicher über die Ziellinie zu bringen, doch die Gäste stemmten sich gegen die drohende Niederlage, kämpften sich bis auf 29:28 (58.) heran, doch dann machte Tessa Geibel mit ihren beiden Treffern den Sack beim 31:28 (59.) endlich zu.
„Ein verdienter Sieg, der zu knapp ausfällt. Auf unsere offensive Abwehr hat Kirn gut reagiert und wir mussten wieder umstellen. Es bleibt das Manko, dass wir zu vielen Pfosten- und Lattentreffer haben, aber auch leichtsinnig die Bälle wegwerfen. So blieb Kirn in der ersten Hälfte im Spiel, doch ich hatte nie das Gefühl, dass wir dieses Spiel verlieren könnten. Bei uns hat sich das Fehler von Jule Hennefeld (Klassenfahrt) bemerkbar gemacht. Nach dem Wechsel fanden wir wieder gut ins Spiel, doch dann kehrte erneut der Schlendrian ein, doch wir haben die 2-3 Tore Führung nie abgegeben. Kirn hat sich gegenüber der Hinrunde deutlich gesteigert, doch letztlich gewinnen wir verdient, müssen aber sauberer spielen“, meinte der zufriedene Gastgebertrainer.
Schiffauer – Bauerschmitz (3), Löhmann (1), Sittmann (5), Geibel 11), Kuhl, Olejniczak (3), L. El Abdellaoui (3), Decker (2), Göhler, D. El Abdellaoui (1), Framing (2).
Quelle: moselhandball
