DJK St. Matthias – TV Bitburg 23:24 (11:11)
„Am Ende eine extrem starke unglückliche Niederlage nach einem guten Fight. Bei den beiden Mannschaften, die auf Augenhöhe spielen, konnte sich keine über den gesamten Spielverlauf absetzten und es entwickelte sich ein spannendes Hin und Her, bei dem Bitburg in der Crunch-Time am Ende den kühleren Kopf hatte und bessere Entscheidungen traf. Hier machten wir schlicht zu viele technische und spieltaktische Fehler, die in einem solch engen Spiel tödlich sind. Wir schauen nach vorne auf die letzten beiden Spiele, die wir beide gewinnen wollen“, sagt DJK Coach Kris Sturm.
„Was ein spannendes Spiel ist, konnte man heute im unserem Auswärtsspiel beim Tabellenvierten DJK St. Matthias erfahren. Nur einmal gab es in der 15. Spielminute einen 3-Tore Vorsprung für unsere Jungs, nachdem Mark Rudi bereits seinen 5. Treffer erzielte. Doch in der 21. Minute gelang der DJK bereits wieder der Ausgleich zum 9:9. Anschließend konnte keine der beiden Mannschaften mehr als ein Tor Vorsprung herauswerfen. So ging es auch folgerichtig mit einem 11:11 in der Halbzeit. Ärgerlich für uns, dass weder Mark Rudi noch Johannes Potapow ihren 7-Meter im Tor unterbringen konnten. Auch nach der Pause schenkten sich beide Teams nichts. Und auch unser dritter Siebener wurde von Trierer Torhüter pariert. Aber auch der Angriff der Trierer scheiterte jetzt einige Male an unserem Torhüter, der einige starke Szenen hatte. So ging es folgerichtig mit einem 20:20 in die Crunchtime. Ein taktischer Wechsel auf Rechtsaußen zeigte Erfolg. Damian Feltes löste immer wieder auf den Kreis auf. Damit gelang es uns viel Platz auf der rechten Seite zu schaffen. Diesen nutzten Carlo Bungert und Johannes Potapow für die letzten drei Tore. Beim 21:22 hat Johannes die Chance auf eine 2 Tore Vorsprung. Aber Lukas Hertz parierte stark im Tor. Die DJK konnte abermals ausgleichen. 90 Sekunden vor Schluss gelang uns das 22:23, doch auch diesen egalisierte die Trierer 27 Sekunden vor dem Ende. Unsere letzte Auszeit nutzten wir um das Spiel zu beruhigen. Klare taktische Anweisung: Zeit ausspielen und erst 2 Sekunden vor Schluss den Wurf nehmen. “Das haben die Jungs beherzigt und die letzten Sekunden runter gespielt. Das Mark dann noch einen Siebenmeter ziehen kann, den wir dann auch noch nutzen konnten, war sicherlich glücklich – ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen.” freute sich dennoch Siggi Niesen. Christian Dockendorf ergänzt: “Die taktische Maßnahme Carlo auf die Abwehrseite von Mika Steffens hat funktioniert. Toll, dass Damian sich getraut hat, den letzten Siebenmeter zu werfen und die Verantwortung zu übernehmen. Damit haben wir den dritten Tabellenplatz gesichert.”
DJK: Herz L, – Herz J. , Stangier (1), Mjakischew (1), Hartmann (3), Steffens (6), Klein, Hildebrant (7), Howitz (6), Welter, Mejier
Quelle: moselhandball
